die autokrise
Immer größere, immer schnellere, immer schönere Autos wurden auf den Autosalons dieser Welt jedes Jahr von neuem präsentiert. Immer neue Produktions- und Absatzrekorde wurden bisher von Jahr zu Jahr gemeldet – doch nun stehen plötzlich auch in den deutschen Autowerken die Bänder still, müssen unzählige Beschäftigte Zwangsferien und Kurzarbeit »feiern« sowie Lohn- und Gehaltseinbußen hinnehmen, stehen sicher geglaubte Arbeitsplätze zur Disposition. Was als globale Finanzkrise begann, hat sich längst zu einer globalen Wirtschaftskrise ausgewachsen. Die stößt nun mit voller Macht in die offene Flanke des bis eben noch stolzen »Exportweltmeisters« Deutschland: der Abhängigkeit vom Fahrzeugbau und -export. Dabei waren die Vorboten der Autokrise schon lange zu sehen. Der Dauerstau und die LKW-Kolonnen auf den Autobahnen etwa, die Ölknappheit und die Klimaschädigung offenbaren seit längerem eine falsche Ausrichtung der Verkehrs- und Industriepolitik.
Johann-Günther König zeigt in seinem packenden Buch, dass die aktuelle Autoabsatzkrise tiefere Gründe hat, dass sie Bestandteil einer Autokrise ist, die einen langen mobilitätshistorischen Vorlauf hat. König kritisiert die überwiegend ottomotorfixierte Automobilgeschichtsschreibung, die das frühe Dampf- wie auch Elektromobilzeitalter nicht konsequent hinterleuchtet hat, und widerlegt die in der verkehrs- und mobilitätshistorischen Geschichtsschreibung gepflegte irrige Auffassung, das Auto sei gleichsam aus dem Fahrrad entsprungen. Er belegt, warum die durch die massenhafte Autoproduktion verursachte Umweltproblematik beim Klimaschutz bzw. der Produktion von Klein- und Elektrowagen keinesfalls aufhört. Die Autokrise erfordert sowohl eine neue Ausrichtung von Verkehrs- und Wirtschaftspolitik wie vor allem einen grundsätzlichen Wandel der Mobilitätskultur.
Johann-Günther König
Die Autokrise
280 Seiten, Hardcover, Schutzumschlag
Euro [D] 19,80
ISBN 978-3-86674-046-4
Immer größere, immer schnellere, immer schönere Autos wurden auf den Autosalons dieser Welt jedes Jahr von neuem präsentiert. Immer neue Produktions- und Absatzrekorde wurden bisher von Jahr zu Jahr gemeldet – doch nun stehen plötzlich auch in den deutschen Autowerken die Bänder still, müssen unzählige Beschäftigte Zwangsferien und Kurzarbeit »feiern« sowie Lohn- und Gehaltseinbußen hinnehmen, stehen sicher geglaubte Arbeitsplätze zur Disposition. Was als globale Finanzkrise begann, hat sich längst zu einer globalen Wirtschaftskrise ausgewachsen. Die stößt nun mit voller Macht in die offene Flanke des bis eben noch stolzen »Exportweltmeisters« Deutschland: der Abhängigkeit vom Fahrzeugbau und -export. Dabei waren die Vorboten der Autokrise schon lange zu sehen. Der Dauerstau und die LKW-Kolonnen auf den Autobahnen etwa, die Ölknappheit und die Klimaschädigung offenbaren seit längerem eine falsche Ausrichtung der Verkehrs- und Industriepolitik.
Johann-Günther König zeigt in seinem packenden Buch, dass die aktuelle Autoabsatzkrise tiefere Gründe hat, dass sie Bestandteil einer Autokrise ist, die einen langen mobilitätshistorischen Vorlauf hat. König kritisiert die überwiegend ottomotorfixierte Automobilgeschichtsschreibung, die das frühe Dampf- wie auch Elektromobilzeitalter nicht konsequent hinterleuchtet hat, und widerlegt die in der verkehrs- und mobilitätshistorischen Geschichtsschreibung gepflegte irrige Auffassung, das Auto sei gleichsam aus dem Fahrrad entsprungen. Er belegt, warum die durch die massenhafte Autoproduktion verursachte Umweltproblematik beim Klimaschutz bzw. der Produktion von Klein- und Elektrowagen keinesfalls aufhört. Die Autokrise erfordert sowohl eine neue Ausrichtung von Verkehrs- und Wirtschaftspolitik wie vor allem einen grundsätzlichen Wandel der Mobilitätskultur.
Johann-Günther König
Die Autokrise
280 Seiten, Hardcover, Schutzumschlag
Euro [D] 19,80
ISBN 978-3-86674-046-4
Die Lobbyisten - Wer regiert uns
wirklich?
• Filz, Politik und Big Business
• Insiderwissen über die Grauzonen unserer Politik
Lobbyisten sind die professionellen Interessenvertreter der wirtschaftlichen Macht gegenüber den gewählten Regierungen. Ihr Einfluss und ihr Druck auf die Politiker wächst unaufhaltsam – national und international. Mehr als 6000 agieren in Berlin, 15 000 in Brüssel, 27 000 in Washington. Viele Gesetze sind – bis hin zum Wortlaut! – das unmittelbare Werk von Lobbyisten. Kein Wähler hat sie je gewählt – sind sie dennoch unsere heimlichen Herrscher? Johann-Günther König enthüllt die Fakten und Hintergründe.
Patmos Verlag, Düsseldorf 2007. Gebunden, 320 Seiten, 19,90 Euro
• Filz, Politik und Big Business
• Insiderwissen über die Grauzonen unserer Politik
Lobbyisten sind die professionellen Interessenvertreter der wirtschaftlichen Macht gegenüber den gewählten Regierungen. Ihr Einfluss und ihr Druck auf die Politiker wächst unaufhaltsam – national und international. Mehr als 6000 agieren in Berlin, 15 000 in Brüssel, 27 000 in Washington. Viele Gesetze sind – bis hin zum Wortlaut! – das unmittelbare Werk von Lobbyisten. Kein Wähler hat sie je gewählt – sind sie dennoch unsere heimlichen Herrscher? Johann-Günther König enthüllt die Fakten und Hintergründe.
Patmos Verlag, Düsseldorf 2007. Gebunden, 320 Seiten, 19,90 Euro
die lobbyisten
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