der bremer freimarkt
Die Schausteller und ihr Publikum
2010 jährte sich der Bremer Freimarkt zum 975. Mal. Pünktlich zum Jubiläum ist dieses Buch über die „Fünfte Bremer Jahreszeit“ erschienen, das den Werdegang des Freimarktes vom Waren- zum Jahrmarkt beschreibt. Vor allem die letzten 200 Jahre werden mit vielen zeitgenössischen, farbigen Postkarten von 1890 bis 1938 und Fotos abwechslungsreich geschildert. Ein Kapitel widmet sich den Bremer Schausteller-Familien. Auszüge von Programm- Heften des legendären Astoria und weitere seltene Abbildungen ergänzen diesen reich bebilderten und großformatigen Band.
"König hat ein beachtenswertes Buch über die fünfte Jahreszeit verfasst." (Weser-Kurier, 15.10.2010)
Johann-Günther König
Der Bremer Freimarkt
Die Schausteller und ihr Publikum.
Kellner Verlag, 128 Seiten, zahlr. Abbildungen,
14,95 Euro
ISBN 978-3-939928-44-7
bremen
Literarische Spaziergänge.
Insel Verlag, Frankfurt/M. 2000, 262 Seiten, 10 Euro
Bremen, die geschichts- und geschichtenträchtige Freie Hansestadt, bereits vor 1ooo Jahren als "Rom des Nordens" gepriesen, war Martin Luther ebenso ein Begriff wie Goethe, und der Dichter Franz Freiherr von Dingelstedt verlieh ihr sogar den Rang eines "Reichs von märchenhaftem Ruhme". Was Wunder, seit dem Welterfolg des Grimm'schen Märchens von den "Bremer Stadtmusikanten" weiß schließlich jedes Kind, dass die Wesermetropole in jeder Hinsicht ein lohnendes Reiseziel ist - und sei es nur, um hier "etwas Besseres als den Tod" zu finden. Die in diesem Buch vorgeschlagenen Spaziergänge können jeweils in zwei Stunden, und ohne Eile, bewältigt werden. Die farbigen Fotografien von Jutta Golda sorgen für zusätzliche Ein- und Ansichten.
“Wüssten Sie, dass Paul Celan, der eine seiner wichtigsten Reden in Bremen hielt, Kriminalromane George Simenons übersetzt hat? Und dass dessen Kommissar Maigret sogar einmal in Bremen ermittelt? Dergleichen findet sich eine Menge. Abgerundet durch einen Abstecher in die Vergangenheit der ‚Künstlerkolonie' Worpswede und durch einen Trip per Schiff von Vegesack nach Bremerhaven, bieten die Literarischen Spaziergänge ungekannte Einblicke." (LiteraturLive, Mai 2000)
friedrich engels
Die Bremer Jahre von 1838 bis 1841
Vom freiheitsliebenden Dichter zum bedeutenden Publizisten
Friedrich Engels (1820–1895) erlangte im Tandem mit Karl Marx als Politiker, Publizist, Militärtheoretiker und Philosoph Weltruhm. Den Grundstein zu dieser beachtlichen Karriere legte der Sohn eines Barmer Unternehmers während seiner Ausbildungszeit in Bremen von 1838 bis 1841. Der emsige Briefschreiber wie Verfasser von literarischen und journalistischen Arbeiten wurde hier zu einem bedeutenden Publizisten des Vormärz, was seine Mitarbeit an einigen der damals wichtigen Zeitschriften belegt.
Dieses Buch durchleuchtet die enorme geistige und weltanschauliche Entwicklung Engels‘ und erweitert durch die Erschließung neuer Quellen den bisher erreichten Forschungsstand. Zeitgenössische Bilder und Dokumente veranschaulichen die von dem wachen und überaus intelligenten Heißsporn in der Hansestadt vorgefundenen Verhältnisse, die ihm viel zu bieten hatten.
Der dokumentarische Teil umfasst, erstmals in chronologischer Folge, sämtliche der nachweislich in Bremen von Engels verfassten Briefe, Zeichnungen, Artikel und literarischen Arbeiten: kritische, lehrreiche und humorvolle Zeugnisse einer vorrevolutionären Zeit, einer außergewöhnlichen Persönlichkeit und einer besonderen Stadt.
Was heute fast vergessen ist: Friedrich Engels, der berühmte Philosoph und Mitbegründer des wissenschaftlichen Sozialismus, war bereits während seiner Bremer Zeit im deutschsprachigen Raum ein einflussreicher Publizist. Der junge Engels lebte und arbeitete fast drei Jahre in der Hansestadt und entwickelte hier die entscheidenden Grundlagen für sein späteres geistiges und politisches Wirken.
Johann-Günther König zeichnet seinen Lebensweg von der Geburt in Barmen bis zum Ende der Ausbildungszeit in Bremen nach, ergänzt den bisherigen Forschungsstand um zahlreiche neue Fakten und Dokumente und rückt erstmals die bremischen Orte sowie Familien ausführlich ins Licht, die für den jungen Engels von Bedeutung waren.
Dieses Werk schließt fast sämtliche der bisher offenen Forschungslücken zur Jugendzeit Friedrich Engels‘ und ist zugleich die längst fällige historische Würdigung seiner Jahre in Bremen. Die in diesem Buch vollständig abgedruckten Briefe und Schriften aus Engels‘ Bremer Zeit gewähren einen fesselnden Blick auf den Vormärz und sind ein wunderbares Zeugnis für die Entwicklungskraft junger Menschen.
Kellner Verlag, Bremen 2007, ISBN 978-3-927155-91-6,
608 Seiten, über 300 Abb., 17x24 cm gebunden.
was es heißt, jude zu sein.
Eine Kindheit in Bremen
Hrsg. v. Jürgen Dierking und Johann-Günther König für "Erinnern für die Zukunft", Edition Temmen, Bremen 2004, Hardcover 72 S., € 9,90
Josef Kastein (eigtl. Julius Katzenstein) wurde 1890 in Bremen geboren und starb am 13.6.1946 in Haifa. Kastein studierte Rechtswissenschaften, promovierte zum Dr. jur. und praktizierte ab1919 in Bremen als Anwalt. 1927 verließ er die Hansestadt und ließ sich in der Schweiz als freier Schriftsteller nieder. 1935 wanderte er nach Palästina aus. Schon in seiner Bremer Jugendzeit entwickelte sich Josef Kastein zu einem bewussten Juden zionistischer Prägung. Seine Laufbahn als bedeutender Autor begann in den 1920er Jahren. Während der 1930er Jahre machte sich Kastein einen Namen als Verfasser weit verbreiteter Monografien zur Geschichte des Judentums. In den neu vorliegenden Erinnerungen beschreibt Kastein eine jüdische Kindheit in Bremen vor gut hundert Jahren. Die Frage nach der Abgrenzung gegenüber den "Anderen" zieht sich wie ein roter Faden durch den Text. (Seinen 1927 erschienenen Roman „Melchior. Ein hanseatischer Kaufmannsroman“ haben Dierking und König 1997 neu herausgegeben.)
Die Schausteller und ihr Publikum
2010 jährte sich der Bremer Freimarkt zum 975. Mal. Pünktlich zum Jubiläum ist dieses Buch über die „Fünfte Bremer Jahreszeit“ erschienen, das den Werdegang des Freimarktes vom Waren- zum Jahrmarkt beschreibt. Vor allem die letzten 200 Jahre werden mit vielen zeitgenössischen, farbigen Postkarten von 1890 bis 1938 und Fotos abwechslungsreich geschildert. Ein Kapitel widmet sich den Bremer Schausteller-Familien. Auszüge von Programm- Heften des legendären Astoria und weitere seltene Abbildungen ergänzen diesen reich bebilderten und großformatigen Band.
"König hat ein beachtenswertes Buch über die fünfte Jahreszeit verfasst." (Weser-Kurier, 15.10.2010)
Johann-Günther König
Der Bremer Freimarkt
Die Schausteller und ihr Publikum.
Kellner Verlag, 128 Seiten, zahlr. Abbildungen,
14,95 Euro
ISBN 978-3-939928-44-7
bremen
Literarische Spaziergänge.
Insel Verlag, Frankfurt/M. 2000, 262 Seiten, 10 Euro
Bremen, die geschichts- und geschichtenträchtige Freie Hansestadt, bereits vor 1ooo Jahren als "Rom des Nordens" gepriesen, war Martin Luther ebenso ein Begriff wie Goethe, und der Dichter Franz Freiherr von Dingelstedt verlieh ihr sogar den Rang eines "Reichs von märchenhaftem Ruhme". Was Wunder, seit dem Welterfolg des Grimm'schen Märchens von den "Bremer Stadtmusikanten" weiß schließlich jedes Kind, dass die Wesermetropole in jeder Hinsicht ein lohnendes Reiseziel ist - und sei es nur, um hier "etwas Besseres als den Tod" zu finden. Die in diesem Buch vorgeschlagenen Spaziergänge können jeweils in zwei Stunden, und ohne Eile, bewältigt werden. Die farbigen Fotografien von Jutta Golda sorgen für zusätzliche Ein- und Ansichten.
“Wüssten Sie, dass Paul Celan, der eine seiner wichtigsten Reden in Bremen hielt, Kriminalromane George Simenons übersetzt hat? Und dass dessen Kommissar Maigret sogar einmal in Bremen ermittelt? Dergleichen findet sich eine Menge. Abgerundet durch einen Abstecher in die Vergangenheit der ‚Künstlerkolonie' Worpswede und durch einen Trip per Schiff von Vegesack nach Bremerhaven, bieten die Literarischen Spaziergänge ungekannte Einblicke." (LiteraturLive, Mai 2000)
friedrich engels
Die Bremer Jahre von 1838 bis 1841
Vom freiheitsliebenden Dichter zum bedeutenden Publizisten
Friedrich Engels (1820–1895) erlangte im Tandem mit Karl Marx als Politiker, Publizist, Militärtheoretiker und Philosoph Weltruhm. Den Grundstein zu dieser beachtlichen Karriere legte der Sohn eines Barmer Unternehmers während seiner Ausbildungszeit in Bremen von 1838 bis 1841. Der emsige Briefschreiber wie Verfasser von literarischen und journalistischen Arbeiten wurde hier zu einem bedeutenden Publizisten des Vormärz, was seine Mitarbeit an einigen der damals wichtigen Zeitschriften belegt.
Dieses Buch durchleuchtet die enorme geistige und weltanschauliche Entwicklung Engels‘ und erweitert durch die Erschließung neuer Quellen den bisher erreichten Forschungsstand. Zeitgenössische Bilder und Dokumente veranschaulichen die von dem wachen und überaus intelligenten Heißsporn in der Hansestadt vorgefundenen Verhältnisse, die ihm viel zu bieten hatten.
Der dokumentarische Teil umfasst, erstmals in chronologischer Folge, sämtliche der nachweislich in Bremen von Engels verfassten Briefe, Zeichnungen, Artikel und literarischen Arbeiten: kritische, lehrreiche und humorvolle Zeugnisse einer vorrevolutionären Zeit, einer außergewöhnlichen Persönlichkeit und einer besonderen Stadt.
Was heute fast vergessen ist: Friedrich Engels, der berühmte Philosoph und Mitbegründer des wissenschaftlichen Sozialismus, war bereits während seiner Bremer Zeit im deutschsprachigen Raum ein einflussreicher Publizist. Der junge Engels lebte und arbeitete fast drei Jahre in der Hansestadt und entwickelte hier die entscheidenden Grundlagen für sein späteres geistiges und politisches Wirken.
Johann-Günther König zeichnet seinen Lebensweg von der Geburt in Barmen bis zum Ende der Ausbildungszeit in Bremen nach, ergänzt den bisherigen Forschungsstand um zahlreiche neue Fakten und Dokumente und rückt erstmals die bremischen Orte sowie Familien ausführlich ins Licht, die für den jungen Engels von Bedeutung waren.
Dieses Werk schließt fast sämtliche der bisher offenen Forschungslücken zur Jugendzeit Friedrich Engels‘ und ist zugleich die längst fällige historische Würdigung seiner Jahre in Bremen. Die in diesem Buch vollständig abgedruckten Briefe und Schriften aus Engels‘ Bremer Zeit gewähren einen fesselnden Blick auf den Vormärz und sind ein wunderbares Zeugnis für die Entwicklungskraft junger Menschen.
Kellner Verlag, Bremen 2007, ISBN 978-3-927155-91-6,
608 Seiten, über 300 Abb., 17x24 cm gebunden.
was es heißt, jude zu sein.
Eine Kindheit in Bremen
Hrsg. v. Jürgen Dierking und Johann-Günther König für "Erinnern für die Zukunft", Edition Temmen, Bremen 2004, Hardcover 72 S., € 9,90
Josef Kastein (eigtl. Julius Katzenstein) wurde 1890 in Bremen geboren und starb am 13.6.1946 in Haifa. Kastein studierte Rechtswissenschaften, promovierte zum Dr. jur. und praktizierte ab1919 in Bremen als Anwalt. 1927 verließ er die Hansestadt und ließ sich in der Schweiz als freier Schriftsteller nieder. 1935 wanderte er nach Palästina aus. Schon in seiner Bremer Jugendzeit entwickelte sich Josef Kastein zu einem bewussten Juden zionistischer Prägung. Seine Laufbahn als bedeutender Autor begann in den 1920er Jahren. Während der 1930er Jahre machte sich Kastein einen Namen als Verfasser weit verbreiteter Monografien zur Geschichte des Judentums. In den neu vorliegenden Erinnerungen beschreibt Kastein eine jüdische Kindheit in Bremen vor gut hundert Jahren. Die Frage nach der Abgrenzung gegenüber den "Anderen" zieht sich wie ein roter Faden durch den Text. (Seinen 1927 erschienenen Roman „Melchior. Ein hanseatischer Kaufmannsroman“ haben Dierking und König 1997 neu herausgegeben.)