top left image
top right image
bottom left image
bottom right image
was hat das grosse geld mit
uns vor


„Es ist doch sonderbar bestellt,
Sprach Hänschen Schlau zu Vetter Fritzen,
Dass nur die Reichen in der Welt
Das meiste Geld besitzen.“

(Gotthold Ephraim Lessing)

Unsere Reallöhne sinken, nur nicht die der cleveren Manager. Der globale Finanzmarkt wird immer mehr zu einem Labyrinth, in dem Spekulanten und Lobbyisten ihr undurchsichtiges Spiel treiben. Sie vernichten durch ihren ‚gesunden Eigennutz’ Unternehmen und auskömmlich entlohnte Arbeitsplätze, erleichtern die öffentlichen Kassen durch Steuerhinterziehung bzw. das Ausnutzen von Steuererleichterungen speziell für die Vermögenden und setzen sich rücksichtslos über demokratische Regeln und soziale und ökologische Allgemeininteressen hinweg. König enthüllt in diesem neuen, spannend erzählten Sachbuch die verborgenen Zusammenhänge von großem Geld, Schulden, Zinsen und gefügiger Politik.

Johann-Günther König
Was hat das große Geld mit uns vor
Patmos Verlag 2008
190 Seiten/ Preis: 19,90 € 
ISBN: 978-3-491-36015-0
Gebunden mit Schutzumschlag.



friedrich engels

Die Bremer Jahre von 1838 bis 1841
Vom freiheitsliebenden Dichter zum bedeutenden Publizisten


Friedrich Engels (1820–1895) erlangte im Tandem mit Karl Marx als Politiker, Publizist, Militärtheoretiker und Philosoph Weltruhm. Den Grundstein zu dieser beachtlichen Karriere legte der Sohn eines Barmer Unternehmers während seiner Ausbildungszeit in Bremen von 1838 bis 1841. Der emsige Briefschreiber wie Verfasser von literarischen und journalistischen Arbeiten wurde hier zu einem bedeutenden Publizisten des Vormärz, was seine Mitarbeit an einigen der damals wichtigen Zeitschriften belegt.

Dieses Buch durchleuchtet die enorme geistige und weltanschauliche Entwicklung Engels‘ und erweitert durch die Erschließung neuer Quellen den bisher erreichten Forschungsstand. Zeitgenössische Bilder und Dokumente veranschaulichen die von dem wachen und überaus intelligenten Heißsporn in der Hansestadt vorgefundenen Verhältnisse, die ihm viel zu bieten hatten.

Der dokumentarische Teil umfasst, erstmals in chronologischer Folge, sämtliche der nachweislich in Bremen von Engels verfassten Briefe, Zeichnungen, Artikel und literarischen Arbeiten: kritische, lehrreiche und humorvolle Zeugnisse einer vorrevolutionären Zeit, einer außergewöhnlichen Persönlichkeit und einer besonderen Stadt.

Was heute fast vergessen ist: Friedrich Engels, der berühmte Philosoph und Mitbegründer des wissenschaftlichen Sozialismus, war bereits während seiner Bremer Zeit im deutschsprachigen Raum ein einflussreicher Publizist. Der junge Engels lebte und arbeitete fast drei Jahre in der Hansestadt und entwickelte hier die entscheidenden Grundlagen für sein späteres geistiges und politisches Wirken.

Johann-Günther König zeichnet seinen Lebensweg von der Geburt in Barmen bis zum Ende der Ausbildungszeit in Bremen nach, ergänzt den bisherigen Forschungsstand um zahlreiche neue Fakten und Dokumente und rückt erstmals die bremischen Orte sowie Familien ausführlich ins Licht, die für den jungen Engels von Bedeutung waren.

Dieses Werk schließt fast sämtliche der bisher offenen Forschungslücken zur Jugendzeit Friedrich Engels‘ und ist zugleich die längst fällige historische Würdigung seiner Jahre in Bremen. Die in diesem Buch vollständig abgedruckten Briefe und Schriften aus Engels‘ Bremer Zeit gewähren einen fesselnden Blick auf den Vormärz und sind ein wunderbares Zeugnis für die Entwicklungskraft junger Menschen.

Kellner Verlag, Bremen 2007, ISBN 978-3-927155-91-6,
608 Seiten, über 300 Abb., 17x24 cm gebunden.
blocks_image
blocks_image
Eine literarische Kneipentour durch Dublin und Irland
Insel Verlag, Frankfurt/M. 2004. 320 Seiten, 10 Euro

Pubs und Literatur - das geht in keinem anderen Land besser zusammen als in Irland. Pub ist nicht gleich Pub.

In diesem Buch stellt Johann-Günther König rund 150 traditionsreiche, liebevoll gepflegte oder auch urige Gaststätten vor, die die Einkehr zu einem Erlebnis machen. Ob Trauer-Pub, Hotel-Bar, Laden-Pub oder viktorianischer Gin-Palace, ob mit oder ohne snug - der Varianten gibt es viele, und keine kommt zu kurz. Nicht zu vergessen: "Guinness is good for you." Oder soll es lieber ein Murphy's oder Smithwick's sein?

"...Das Schöne an so einem ausgezeichneten Führer sind die Begeisterung und das Einfühlungsvermögen, selbst wenn man ein solches Buch in Wolfsburg liest, hat man noch etwas davon." (DIE WELT, August 2003)



von pub zu pub

Eine literarische Kneipentour durch London und Südengland.
Insel Verlag, Frankfurt/M. 2003. 274 Seiten, 10 Euro.

Ein englisches Pub ist alles andere als eine beliebige Kneipe. Das Public House ist eine kulturhistorisch geprägte, hochgeschätzte nationale Institution mit Eigentümlichkeiten, wie sich nur auf einer Insel entfalten können. Ganz zu schweigen vom englischen Bier. Bitter, ale oder stout, selbst das englische Lager schmecken zweifellos anders als die Biere kontinentaler Herkunft. Dieser Pub-Führer vermittelt einen ungewöhnlichen Zugang zur Metropole London und zu den Grafschaften im Südosten Englands. Literarisch interessierte Leser begegnen bei ihren Pub-Besuchen und den angeschlossenen Walks vielen Autoren; Garten- und Naturliebhaber werden zu den schönsten Gärten und Landschaften Südenglands geführt; Antiquitäten-sammler kommen an vielen interessanten Läden vorbei; Wanderlustigen bieten die zahlreichen Pub-Walks eine gute Einstimmung auf den anschließenden Kneipenbesuch.

“...Angenehm sachliche, so detailreiche wie stimmungsvolle Erläuterungen bringen dem Leser Geschichte und Atmosphäre einzelner Lokale näher." (Süddeutsche Zeitung, Juni 2003)





finanzkriminalität

Geldwäsche, Insidergeschäfte, Spekulation.
Edition Suhrkamp, Frankfurt/M. 2003.
198 Seiten, 10 Euro.

Nach wie vor gilt, dass in keinem Bereich des Verbrechens so viel Geld verdient wird wie mit den Verbrechen, die mit Geld verübt werden. Mit welchen Mitteln und Einrichtungen die demokratischen Gesellschaften gegen die Finanzkriminalität angehen können bzw. könnten, ist eine Frage, die dieses Buch zu beantworten sucht.

“...Schwindelerregend mag der Leser einen Punkt finden, für den König indes überhaupt nichts kann: Für die horrenden Summen, um die es in seinem Buch geht: laut Internationalem Währungsfond kursieren weltweit Gelder aus krimineller Herkunft in einer Höhe von 600 bis 1500 Milliarden US-Dollar! Und der Trend geht eindeutig nach oben... Das Buch schafft einen guten Überblick in einer interessanten Materie, und kommt dabei mit nicht einmal 200 Seiten aus." (SWR-2-Buchkritik, März 2003)



börse

Aktien und Akteure
(Mitverfasser: Manfred Peters)
Edition Suhrkamp, Frankfurt/M. 2002.
260 Seiten, 10 Euro.

"Die Börse hat eine wichtige volkswirtschaftliche Funktion", spottete Kurt Tucholsky, "ohne sie verbreiten sich die Witze wesentlich langsamer". Aber was leistet sie darüber hinaus? Folgt sie einer Logik? In diesem Buch geht es um all das, was die Aktienkurse "freundlich" oder "seitwärts" bewegt oder sie "abstürzen" lässt. Es wird dargelegt, wie die Wertpapierbörse entstanden ist, wie sie sich historisch entwickelt hat, wie sie funktioniert und welche Bedeutung sie für Gesellschaft und Volkswirtschaft hat. Was Unternehmen sich von einem Börsengang versprechen und wie sie an die Börse kommen, wird ebenso beleuchtet wie die Rolle, die kleine und große Anleger dabei spielen. Nicht zuletzt wird deutlich, wer die Nutznießer des Börsenspiels sind.

"...Die Autoren stellen die Entwicklung der Börse in den vergangenen vier Jahrhunderten kurz vor. Sie analysieren ihre wirtschaftlichen Funktionen und diagnostizieren einen erheblichen Wandel ihrer Aufgaben. So wird sich die zukünftige Börse vermutlich ganz von dem Parkett lösen, da die elektronischen Handelsplattformen dominant werden. Auch ihre Finanzierungsfunktion ist praktisch verloren gegangen. Deutsche Großunternehmen finanzieren sich kaum noch über die Börse... Der Leser erfährt viel über die aktuellen Entwicklungen der Börsen“ (SWR2-Buch-Tipp, Juni 2002)



bremen

Literarische Spaziergänge.
Insel Verlag, Frankfurt/M. 2000, 262 Seiten, 10 Euro

Bremen, die geschichts- und geschichtenträchtige Freie Hansestadt, bereits vor 1ooo Jahren als "Rom des Nordens" gepriesen, war Martin Luther ebenso ein Begriff wie Goethe, und der Dichter Franz Freiherr von Dingelstedt verlieh ihr sogar den Rang eines "Reichs von märchenhaftem Ruhme". Was Wunder, seit dem Welterfolg des Grimm'schen Märchens von den "Bremer Stadtmusikanten" weiß schließlich jedes Kind, dass die Wesermetropole in jeder Hinsicht ein lohnendes Reiseziel ist - und sei es nur, um hier "etwas Besseres als den Tod" zu finden. Die in diesem Buch vorgeschlagenen Spaziergänge können jeweils in zwei Stunden, und ohne Eile, bewältigt werden. Die farbigen Fotografien von Jutta Golda sorgen für zusätzliche Ein- und Ansichten.

“Wüssten Sie, dass Paul Celan, der eine seiner wichtigsten Reden in Bremen hielt, Kriminalromane George Simenons übersetzt hat? Und dass dessen Kommissar Maigret sogar einmal in Bremen ermittelt? Dergleichen findet sich eine Menge. Abgerundet durch einen Abstecher in die Vergangenheit der ‚Künstlerkolonie' Worpswede und durch einen Trip per Schiff von Vegesack nach Bremerhaven, bieten die Literarischen Spaziergänge ungekannte Einblicke." (LiteraturLive, Mai 2000)
blocks_image
blocks_image
blocks_image
blocks_image
blocks_image
blocks_image
irish pubs




................Hallo! Für die Wiedergabe des Filmes
................benötigen Sie den Flash-Player und
................JavaScript sollte auch aktiviert sein!
................Bei Problemen fragen Sie bitte Ihren
................Systemadministrator!

Flash Player erforderlich um den Film zu sehen.

Kein Film zu sehen?
Den Flash-Player gibt es
hier.