Biografie

Johann-Günther König, geboren am 15.8.1952 in Bremen, verbrachte seine Jugend im Realschulinternat Langeoog. Nach dem Fachabitur studierte er in Bremen Sozialpädagogik. Ab Mitte der 1970er Jahre erschienen seine ersten literarischen Arbeiten. Nach der staatlichen Anerkennung als Diplom-Sozialpädagoge erhielt er 1986 die Möglichkeit, ohne Nachweis eines achtsemestrigen Studiums zum Dr. phil. zu promovieren. Von 1987 bis 2000 wirkte König als Vertriebsmanager und Geschäftsführer für internationale Unternehmen im Bereich der Telekommunikation/Elektronik und lebte einige Jahre in England. Im Jahr 2000 gründete er mit Hajo König die Firma König und König für Kommunikation und Gestaltung.

Johann-Günther lebt und arbeitet als freiberuflicher Autor in Bremen und Klein Siemen (Mecklenburg). Seine Arbeitsgebiete sind politische Ökonomie, Mobilität, Kulturgeschichte, Biographien, Bremensien und Übersetzungen aus dem Englischen. Er publiziert Artikel in Zeitungen und anderen Organen, wirkt als Herausgeber und schreibt Beiträge für Sammelbände. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter das Amsterdam-Stipendium der Stichting Culturelle Uitvisseling (1985). Er ist in zweiter Ehe verheiratet mit Doris Heitkamp-König.

König ist Mitglied im PEN Deutschland, im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS in ver.di), im Literaturhaus Bremen e.V. Der Autor betätigte sich ab 1978 in Vorstandsfunktionen des Verbandes Deutscher Schriftsteller/innen (VS), Landesbezirk Niedersachsen/Bremen. Von 2004 bis 2010 war er 1. Vorsitzender und zudem bis 2011 Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des ver.di Landesbezirksfachbereiches Medien, Kunst und Industrie. Von 2015 bis 2018 wirkte er – nach 12-Jähriger Geschäftsführertätigkeit – als Vorsitzender des Fördererkreises deutscher Schriftsteller/innen in Niedersachsen und Bremen. Im Jahr 1983 gehörte König zu den Mitbegründern des Bremer Literaturkontors, heute Literaturhaus Bremen. Von 1985 bis 1989 schob er als Beisitzer sowie von 2001 bis 2005 als 1. Vorsitzender die literaturfördernde Arbeit des Kontors mit an. Darüber gehörte er von 1984 bis 2007 der Jury für den Bremer Kinder- und Jugend-Literaturpreis an. 1985 rief König mit anderen Interessierten die Friedo-Lampe-Gesellschaft e. V. mit Sitz in Bremen ins Leben, und wurde ihr 1. Vorsitzender. Die Gesellschaft wurde 2016 aufgrund der erfüllten Ziele aufgelöst. Als 2. Vorsitzender gehörte er bis 2022 der Projektgruppe für vergleichende Sozialforschung an. Seit 2017 ist König Schriftführer des Kulturvereins Klein Siemen; seit 2022 Stellv. Vorsitzender vom Freundeskreis der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen.

Vgl. über den Autor: Deutsche Nationalbibliothek; Wikipedia; Kürschner‘s Deutscher Literatur-Kalender 1985ff.; Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who 1979-2015.

 

Pressestimmen:

Klaus Nilius in Ossietzky, Zweiwochenschrift Politik, Kultur und Wirtschaft:

„Langjährige Leserinnen und Leser von Ossietzky kennen ihn ‚von Anfang an‘. Die Nullnummer der von Eckart Spoo begründeten Zeitschrift erschien am 6. Dezember 1997, das reguläre Heft 1 am 31. Januar 1998. Schon eine Ausgabe später, in Heft 2/1998, war der erste Beitrag von Johann-Günther König zu lesen. Unter der Überschrift Telekom global befasste er sich mit den damals aktuellen Börsengängen fast aller Telefongesellschaften in der Europäischen Union und mit dem Bestreben der Deutschen Telekom, in dem internationalen Markt eine führende Rolle einzunehmen. Zu dem Thema hatte er gerade das Buch Global Player Telekom. Der Kampf um die Marktmacht. Wer verliert, wer profitiert in der Reihe rororo aktuell veröffentlicht. Dieser fast 30 Jahre alte Band lässt sich auch heute noch mit Gewinn lesen. Die meisten der pessimistischen Voraussagen über die heraufziehende schöne neue Welt der Privatisierung haben sich erfüllt, zum Beispiel die folgende: ‚Es zeichnet sich eine verstärkte Kontrolle des Verhaltens der immer mehr Daten erzeugenden Individuen ab. Konkret: Die uns von der Politik als neue Hoffnung angepriesene Informationsgesellschaft wird aller Wahrscheinlichkeit nach keine informierte Gesellschaft sein. Sie betreibt vielmehr eine soziotechnische Integration, in der jedes einzelne Bit kommerzialisiert und der ›mündige Bürger‹ in immer kleinere Reservate abgedrängt wird.‘ Zahlreiche Artikel folgten in Ossietzky seitdem, der bisher letzte vor kurzem in Heft 15/16 über Britanniens autokratische Mittelschicht. Da das digitale Gedächtnis der Zeitschrift im Jahr 2019 beginnt, kann, wer mag, im Archiv nach Eintragungen zu König suchen. Er hat auch weitere Bücher vorgelegt, gefühlt jedes Jahr mindestens eins. 2016 veröffentlichte er zum Beispiel Die spinnen, die Briten – was schon Asterix und Obelix wussten –, ein Buch über die britische Gesellschaft, die Hintergründe und die politischen Entscheidungen rund um den Brexit (Rowohlt), und 2021 beschrieb er zusammen mit dem Bremer Ökonomen Rudolf Hickel und dem Hamburger Wirtschaftspublizisten Hermannus Pfeiffer neoliberale Vorspiegelungen und Täuschungen in der Wirtschaftswissenschaft und Politik (Gewinn ist nicht genug. 21 Mythen über die Wirtschaft, die uns teuer zu stehen kommen, Rowohlt). Dass Königs profundes Wissen bis in die (Geistes-)Geschichte der Linken und des Marxismus hineinreicht, bezeugt das 608 Seiten umfassende Buch über die Bremer Lehrzeit eines aus Wuppertal stammenden berühmten Kaufmannsschülers: Friedrich Engels: Die Bremer Jahre 1838-1841 (Kellner Verlag 2007). Außer mit solchen Veröffentlichungen ist der 1952 in Bremen geborene Autor, der Mitglied von PEN Deutschland und des Verbands Deutscher Schriftsteller in Verdi ist, mit Publikationen zu kulturhistorischen und politökonomischen Themen rund um die Mobilität des Menschen hervorgetreten.“ ( Ossietzky, H. 17, 2026)

Der Kreuzfahrtspezialist Franz Neumeier schreibt über Hafen oder Tod:

„Der Titel des neuen Buches von Johann-Günther König klingt überzeichnet, doch bei der kurzweiligen und spannenden Lektüre merkt man schnell, dass die Seefahrt über die Jahrhunderte alles andere als das Vergnügen war, als das wir die Kreuzfahrt heute erleben. Gut und detailreich recherchiert, ist „Hafen oder Tod – Schiffsreisende aller Zeiten erzählen“ eine empfehlenswerte Reiselektüre.
Johann-Günther König schlägt einen großen Bogen von den frühesten Anfängen der Seefahrt bis zu modernen Kreuzfahrtschiffen, wobei man stellenweise meinen könnte, Seekrankheit in allen ihren Ausprägungen sei das prägnanteste Merkmal von Seereisen seit der Antike gewesen. Aber natürlich geht es in dem Buch um weit mehr als das. Es ist ein exzellent recherchiertes Werk, in dem auch erfahrene Kreuz- und Seefahrer noch das eine oder andere Detail finden, das sie noch nicht kannten. Oder wussten Sie, dass es auf der ersten Kreuzfahrt der Augusta Victoria 1891 einen ‚Verein gegen Seekrankheit‘ gab?
In gewisser Weise ist das Buch auch eine Geschichte der Seefahrt und ihrer Bedeutung in der Weltgeschichte, freilich unterhaltsam aufbereitet und mit einem reizvollen, roten Faden: Für Hafen oder Tod hat sich der Autor durch die Literatur der Jahrhunderte und Jahrtausende gearbeitet, um schriftliche Zeugnisse von Mensch zu finden, die in den unterschiedlichsten Situationen und in den unterschiedlichsten Jahrhunderten zuallermeist nicht zum Vergnügen, sondern aus purer Notwendigkeit Schiffsreisen unternommen und von ihren Erlebnissen an Bord berichtet haben. Der Gilgamesch-Epos und Kreuzritter aus dem 12. Jahrhundert werden zitiert, Autoren wie Heinrich Heine und Frank Kafka kommen zu Wort, um nur einige Beispiele zu nennen. Insgesamt bevorzugt der Autor deutschsprachige Quellen. Eindrucksvoll schildert er beispielsweise, was es bedeutete, auf den Auswandererschiffen mit der billigsten Passage am Zwischendeck zu reisen. Und natürlich darf die Titanic nicht fehlen, zusammen mit spannenden Berichten aus der Zeit der großen Oceanliner.“ (Cruisetricks, der Kreuzfahrtratgeber, 27.8.2026)

Edo Reents in seiner Rezension Bei Betrachtung eines Scherbenhaufensfür die Frankfurter Allgemeine Zeitung:  

Jeder Fahrgast dürfte inzwischen das Gefühl haben, dass mit der Bahn etwas nicht stimmt. Johann-Günther König macht es ihm auf seine sachliche Art begreiflich.

„Anschluss verpasst! Die Krise der Deutschen Bahn“ von Johann-Günther König ist, rein als Broschur, kein dickes Brett. Auf knapp 130 Seiten wird aber eins gebohrt. Es liegt in der Natur der Sache, dass es sich dabei um keine erbauliche Lektüre
handelt. Die Lagebeschreibung fällt desaströs aus; von einem ‚Armutszeugnis‘ für die politische Klasse mag man schon gar nicht mehr reden, es ist irgendetwas darüber hinaus. Die eigentliche Leistung des Büchleins liegt jedoch woanders: in der mit kühler Sachlichkeit vorgenommenen Herleitung dieses gewaltigen Schadensfalles aus dem falschen Denken, oft einfach auch nur aus der Dummheit und manchmal sogar aus der Verantwortungslosigkeit der dafür eigentlich
Verantwortlichen – der Bahn-Chefs, der Verkehrsminister, der Bundesregierung und der mit falschen Vorgaben ebenfalls nicht geizenden EU-Kommission. […] 
Gravierender ist aber noch etwas anderes: die fixe Idee, man könne und müsse, wie mit allem anderen, so auch mit einem Infrastrukturunternehmen, das doch dem Gemeinwohl verpflichtet sein sollte, sehr viel Geld verdienen. Das Management tut es auch nach wie vor, reichlich sogar; aber was König von der Motivation der breiteren Belegschaft zu berichten weiß, ist beunruhigend. So etwas wie einen Eisenbahner-Stolz gibt es nicht mehr.
Der Autor, der schon mit mehreren profunden Büchern zu Verkehrsthemen hervorgetreten ist, sieht sich das verflochtene, durch Zu- und Verkauf von irgendwelchen Firmen instabil gehaltene Konstrukt Deutsche Bahn AG mit allen seinen ‚Töchtern‘, auf deren jüngster, der DB Infra GO, offenbar auch kein allzu großer Segen liegt, aus der Nähe an, markiert mit der Trennung von Netz und Betrieb einen entscheidenden, immer noch nicht behobenen Konstruktionsfehler und kommt zu dem Schluss, dass sich das alles auch in Zukunft nicht rechnen wird – wenn nämlich nicht bald großzügig gerechnet, das heißt, erheblich investiert wird und eine Konzentration aufs Kerngeschäft, das
nun einmal im Transport von Personen und Gütern besteht, erfolgt. […] König, der seinen ruhigen Duktus mit polemisch-sarkastischen Alltagsbeanstandungen, die längst Volksgut geworden sind, auflockert, macht plausibel, dass ‚die Politik‘, die ja letztlich die Verantwortung für den nun zutage liegenden Scherbenhaufen trägt, von Anfang an irrte, indem sie meinte, man könne zwischen Funktionsfähigkeit und Profitabilität eine für alle Beteiligten verträgliche Balance erzielen. […] ‚Den Regierenden in Deutschland fehlt der ernsthafte politische Wille, den Schienenverkehr wie in der Schweiz zum Rückgrat eines attraktiven öffentlichen Verkehrssystems zu entwickeln und damit auch dem Klimaschutz zu dienen.‘ So ist, man sieht es gerade wieder allenthalben, die Sachlage. Und solange sich daran nichts ändert, laufen alle Verbesserungsvorschläge ins Leere. Aus diesem Grund macht die Broschur auch so betrüblich wenig Hoffnung. Dass etwas nicht stimmt mit der Bahn und dass es absehbar auch nicht besser wird – laut König bleibt die Bahn auch die 2030er-Jahre hindurch ein Durststreckenunternehmen -, das Gefühl hat man schon lange. Jetzt weiß man genauer, woher es kommt.“ (FAZ, 29.11.2024)

Hendrik Werner in einem Interview mit dem Titel Mit Friedo Lampe durch das Jahr:  

Mehr Bremer geht kaum. Johann-Günther König lässt gleich zu Beginn des Gesprächs in fast verhandlungssicherem Plattdeutsch (überdies mit gewissem Stolz) durchblicken, er sei ein Tagenbaren. Bitte wer oder was? Tagenbaren, belehrt König das unbedarfte Gegenüber, bedeute, dass nicht nur er in Bremen geboren (baren) und aufgewachsen (tagen) ist, sondern zudem beide Eltern- und Großelternpaare. Für einen Schriftsteller mit ausgeprägtem historischen Sinn dürfte diese über Generationen konstante Familienherkunft Ehre und Verpflichtung gleichermaßen sein.
Tatsächlich hat der 66-Jährige seine Heimatstadt in etlichen Büchern gewürdigt, die längst zu Standardwerken avanciert sind. Darunter ist ein Band mit literarischen Spaziergängen, einer über den Freimarkt, ein weiterer über Heini Holtenbeen, Fisch-Luzie und andere hiesige Originale. Auch den prägenden Bremer Jahren des revolutionär gestimmten Philosophen Friedrich Engels hat Johann-Günther König eine Studie gewidmet. Nicht zuletzt hat er an der in Wellen erfolgenden Wiederentdeckung des Bremer Erzählers Friedo Lampe (1899-1945) gewichtigen Anteil. Nicht nur seine gründlich recherchierten Bremensien ernten in den Feuilletons mit schöner Regelmäßigkeit lobende Kritiken, sondern auch sein imposantes Publikationsprojekt zur Kulturgeschichte der Mobilität. 
Über den aufrechten Gang hat der Diplom-Soziologe und Doktor der Philosophie ebenso einen bemerkenswerten Band veröffentlicht wie über das Radeln und – zuletzt – das Bahnfahren; es folgt demnächst ein Brevier über das Fliegen einst und jetzt. ‚Obwohl ich nicht sonderlich gern reise, hat mich schon immer interessiert, wie man von A nach B kommt‘, gibt er zu Protokoll. […] 
König mag es, ‚hinter etwas zu gucken‘; entsprechend detailgenau und reflektiert sind seine in eleganter Wissenschaftsprosa verfassten Forschungsergebnisse. Zwar scheut der Mann nicht den Staub der Archive, und doch hat ihm die Digitalisierung so manche Recherche erleichtert, zumindest verkürzt. Im Fall der Lebenskonstruktion von Friedo Lampe kam ihm zudem die unlängst veröffentlichte Korrespondenz des Autors von Am Rande der Nacht und Septembergewitter zupass.“ (Weser Kurier, 16.9.2018)

Thomas Hoppe vermerkt in dem Artikel Er guckt genauer unter unsere Steine. Schriftsteller Johann-Günther König arbeitet Historie des Gutshofes von Klein Siemen auf: 

„40 Bücher sind seit Mitte der 1970er Jahre unter anderem bei Rowohlt, Insel, Suhrkamp, Patmos, Hoffmann & Campe und Reclam von ihm erschienen. Dabei beackerte der studierte Sozialpädagoge, der 1986 an der
Uni Bremen zur Funktion der Kinderund Jugendbibliothek im Kommunikationsprozess promovierte, mehrere Themenfelder: ‚Ein Jahrzehnt lang forschte ich auch darüber, wie Kinder die Gesellschaft verändern (retroaktive Sozialisation), verfasste
Gedichte und dann Sachbücher.‘ 
Der gebürtige Bremer schrieb über die Geschichte und die Zukunft der Mobilität – in diesem Jahr erschien dazu Pünktlich wie die deutsche Bahn? – über die Historie des Autos, des Gehens, des Radfahrens, der menschlichen Notdurft, viel Heimatgeschichte. Er schrieb
über Konzerne, Finanzen und über Politik. ‚Abwarten und Teetrinken‘ hat König einen Beitrag über den Brexit in der Berliner Zweiwochenschrift Ossietzky (der Weltbühne-Nachfolgerin) vom 22. Dezember betitelt. Darin analysiert der Autor des Taschenbuchs Die spinnen, die Briten  (2016) die aktuelle Lage in Sachen EU-Ausstieg.“  (Ostsee-Zeitung, 29./30.12.2018)

Ralf Stiftel im Westfälischen Anzeiger über Das große Geschäft:

„Johann-Günther König schafft es, auf der ersten Seite seines Essays Das große Geschäft das Wort ‚Scheiße‘ zu vermeiden. Danach führt er den Leser unerschrocken durch die Geschichte der menschlichen Notdurft, unterhaltsam und lehrreich. Er klärt über die biologische Seite der Verdauung auf, zitiert Fachliteratur von der Apotheken-Umschau bis zur Dissertation über Toiletten und Urinale, Dichtung von Grimmelshausen bis Handke. Er räumt mit historischen Irrtümern auf wie dem, dass das Mittelalter tabulos mit Kot und Darmwind umgegangen sei, er plaudert über den Kunstfurzer von Paris und lässt uns an den Qualen der Liselotte von der Pfalz teilhaben, die im Schloss Fontainebleau ohne Kackstuhl auskommen musste. Und er beschert uns Einsichten wie die, dass ‚die traditionellen Sitztoiletten … nur für Frauen akzeptabel‘ seien. Ein Born des Wissens.“ (Westfälischer Anzeiger, 16.10.2015) 

Frankfurter Allgemeine Zeitung über Zu Fuß. Eine Geschichte des Gehens: 

„Johann-Günther König befriedigt dieses neue Erkenntnisinteresse mit kulturwissenschaftlicher Präzision und einer stilistischen Leichtigkeit, die den Gang durch die Jahrhunderte zu einem Vergnügen macht. Man erfährt nicht nur Erstaunliches über die Alltagsmobilität unserer Ahnen und Urahnen, auch der industriegesellschaftliche Wandel vom Fußgänger zum Pendler wird nachgezeichnet –
und sein moderner Absturz zum schwächsten aller Verkehrsteilnehmer.“ (FAZ, 31.7.2014)

Auszeichnungen:

Reisestipendium des Auswärtigen Amtes (1984); Bremer Förderpreis für Jugendarbeit (1984); Stipendium der ‚Stichting Culturelle Uitvisseling’ Amsterdam (1985); Promotionsstipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung (1984-86)